Portfolio

Informationsarchitektur für eine kollaborative B2B-Plattform

Jahr
2020
Dauer
3 Monate
Kunde
B2B-Plattform (vertraulich)
Rolle
UX Research · Information Architecture · Facilitation
  • UX Research
  • Information Architecture
  • Facilitation
6 Workshops
20+ Teilnehmer
12 Partnerunternehmen
20 Treetest-Probanden

Eine abonnierbare Plattform für Distributoren und ihre Herstellerpartner – genossenschaftlich organisiert, mit vielen gleichberechtigten Stimmen. Die Herausforderung bestand nicht nur darin, eine komplexe Produktwelt auf Makro- und Mikroebene zu strukturieren, sondern dabei Stakeholder mit teils gegensätzlichen Vorstellungen zu einem gemeinsamen Ergebnis zu führen.

Phase 01

Vorbereitung

Problemraum verstehen, Stakeholder-Mapping, Workshop-Design

Phase 02

Buchdeckel-Workshops

6 Sessions mit über 20 Teilnehmern aus einem Dutzend Unternehmen. Produktwelt auf Makro- und Mikroebene clustern, Informationen hierarchisch priorisieren.

Phase 03

Synthese

Workshopergebnisse konsolidieren, Informationsarchitektur, Navigationsstruktur und Seitenstruktur ableiten.

Phase 04

Treetest

Gemeinsam mit Stakeholdern Szenarien und Aufgaben entwickeln. 20 Probanden testen die Struktur auf Findbarkeit und Nachvollziehbarkeit.

Phase 05

Validierung & Übergabe

Ergebnisse auswerten, Implikationen auf die Architektur ableiten, Stakeholdern präsentieren, Struktur finalisieren.

Card Sorting

Inhalte und Produkte durch die Augen der Nutzer gruppieren – ohne vorgegebene Kategorien.

Buchdeckel-Methode

Buchrücken = Eyecatcher. Titelblatt = unverzichtbare Essenz. Rückseite = Überblick. Prioritäten greifbar machen, ohne abstrakt zu bleiben.

Treetest

Die fertige Struktur auf mentale Modelle testen – findest du, was du suchst, und wo erwartest du es?

Stakeholder Facilitation

Divergente Perspektiven aus einem Dutzend Unternehmen in einen gemeinsamen Prozess führen – und am Ende zu einem Ergebnis, das alle tragen.

Ergebnis

Eine Informationsarchitektur, Navigationsstruktur und Seitenstruktur, die Stakeholder und Nutzer gleichermaßen überzeugten. Und ein Prozess, in dem alle Beteiligten das Gefühl hatten, gehört worden zu sein – was in einem genossenschaftlichen Kontext keine Selbstverständlichkeit ist.